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Baustart für Außenstelle der TU Chemnitz
03.11.2026
Lange erwartet, fand er heute, am 3. November, auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofes statt: der Baustart für den Neubau der Forschungsplattform für Kälte- und Energietechnik (KETEC) der Technischen Universität Chemnitz, Teil des Bundeskompetenzzentrums für Kälte- und Klimatechnik.

1. Baggerhub für den Neubau der Forschungsplattform für Kälte- und Energietechnik (KETEC) der Technischen Universität Chemnitz, Teil des Bundeskompetenzzentrums für Kälte- und Klimatechnik.

Bautafel

Das Projekt.

Die Forschungshalle.
Über den „ersten Baggerhub“ freuten sich v.l.n.r. Prof. Dr. Thorsten Urbaneck, Technische Universität Chemnitz, Falk Reinhardt, technischer Geschäftsführer SIB Dresden, MdL Andreas Heinz, OB Henry Ruß, Landrat Thomas Hennig und Prof. Dr. Thomas von Unwerth, Prorektor der TU Chemnitz.
Zunächst erfolgen die Baustelleneinrichtung und die Erdarbeiten für die Vorbereitung der Baugrube, die bis Dezember ausgehoben sein soll. Insgesamt sind für das Bauvorhaben Gesamtbaukosten von rund 32,8 Millionen Euro veranschlagt. Nach derzeitigem Stand ist die Fertigstellung bis Ende 2029 geplant. Herzstück des in seiner Komplexität einzigartigen Neubaus ist eine moderne Forschungshalle mit einem innovativen Temperaturschienensystem. Dieses spezielle Rohrleitungsnetz ermöglicht es, verschiedene Forschungsanlagen im Verbund mit Kälte und Wärme auf unterschiedlichen Temperaturniveaus zu versorgen. Damit werden die technischen Voraussetzungen für anspruchsvolle Forschungsarbeiten geschaffen. Neben der Forschungshalle umfasst das Raumprogramm physikalisch-technische Labore, Büro- und Verwaltungsräume, Seminar- und Besprechungsbereiche sowie Außenversuchsanlagen. Übrigens, das Bauwerk ist hoch innovativ, denn in ihm stecken schon jetzt mehrere Patente.
Die Beteiligten betonten die künftige Strahlkraft der neuen Forschungsplattform über die Region hinaus, ein wegweisender Schritt für die Zukunft der Stadt Reichenbach, der Spitzenforschung direkt zu uns bringt. OB Henry Ruß bedankte sich bei allen für ihr Engagement auf dem Weg, der bis zu diesem Baubeginn bereits gemeinsam zurückgelegt wurde.
Die Kompetenz der Region im Bereich der Kältetechnik geht auf eine lange Tradition zurück. Über diesen Baustart freuten sich besonders auch Bernd Löffler, Geschäftsführer der thermofin GmbH, OB Henry Ruß und Prof. Dr. Thorsten Urbaneck (v.l.n.r.) auf dem künftigen Platz der Forschungshalle.