Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan (FNP) ist auf der Ebene der vorbereitenden Bauleitplanung das gesetzliche Hauptinstrument zur Ausübung der kommunalen Planungshoheit, indem er die bauliche und die sonstige Nutzung der Grundstücke vorbereitet und leitet sowie Grundlagen und Ziele für eine geordnete städtebauliche Entwicklung darstellt.

Der Flächennutzungsplan der Stadt Reichenbach besteht als Vorentwurf mit Stand April 2000, welcher vom Stadtrat gebilligt wurde. Auskünfte zum Flächennutzungsplan erhalten Sie im Sachgebiet Stadtplanung. 

Ausschnitt Flächennutzungsplan
Ausschnitt Flächennutzungsplan

Beschluss zur Aufstellung des Flächennutzungsplanes für das Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft zwischen der Großen Kreisstadt Reichenbach im Vogtland und der Gemeinde Heinsdorfergrund

Der Stadtrat der Großen Kreisstadt Reichenbach im Vogtland hat in seiner öffentlichen Sitzung am 07.10.2019 und der Gemeinschaftsausschuss der Verwaltungsgemeinschaft zwischen der Großen Kreisstadt Reichenbach im Vogtland und der Gemeinde Heinsdorfergrund hat in seiner öffentlichen Sitzung am 10.10.2019 den Beschluss zur Aufstellung des Flächennutzungsplanes für das Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft zwischen der Großen Kreisstadt Reichenbach im Vogtland und der Gemeinde Heinsdorfergrund gefasst.

Ziel und Zweck der Planung:

Die Flächennutzungsplanung (FNP) bezieht sich auf das gesamte Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft zwischen der Stadt Reichenbach im Vogtland und der Gemeinde Heinsdorfergrund. Dementsprechend sind die Gemarkungen, Friesen, Reichenbach, Cunsdorf, Brunn, Oberreichenbach, Rotschau, Schneidenbach, Mylau, Obermylau, Unterheinsdorf, Oberheinsdorf und Hauptmannsgrün betroffen.

Räumlicher Geltungsbereich des FNP

Der Flächennutzungsplan beinhaltet flächendeckend die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung, die existierenden Nutzungsbeschränkungen und die aus anderer gesetzlicher Grundlage ergebende Art der Bodennutzung für das Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft. Die Aussagen beziehen sich auf die bebauten und bebaubaren Flächen, aber ebenso auf die weiterhin von einer baulichen Nutzung frei zu haltenden Flächen. Die Gemeinde wirkt somit unmittelbar ordnend und gestaltend auf ihr Gemeindegebiet ein. Die Planungen der Raumordnung sind zu beachten.
Die Darstellungen sind grundsätzlich nicht parzellenscharf. Die Ausführungen beschränken sich auf die allgemeinen Ziele der Entwicklung der Verwaltungsgemeinschaft für die nächsten 15 bis 20 Jahre.
Die neben der Planzeichnung zu erstellende Begründung berichtet über die vorliegenden Planungsabsichten, erläutert die zeichnerischen Darstellungen und beinhaltet einen Umweltbericht. In der zusammenfassenden Erklärung informiert der Plangeber über den Umgang mit den Umweltbelangen.
Das Verfahren richtet sich nach den im BauGB förmlich vorgeschriebenen Verfahrensschritten. Das gesetzlich vorgeschriebene Regelverfahren sieht neben der Beteiligung der Öffentlichkeit ebenso die Anhörung der Träger öffentlicher Belange vor. Die Genehmigung des Flächennutzungsplanes nach dem Feststellungsbeschluss unterliegt der höheren Verwaltungsbehörde. Mit der öffentlichen Bekanntmachung der Erteilung der Genehmigung wird der Flächennutzungsplan wirksam. Der Flächennutzungsplan ist keine Rechtsnorm, da er nicht wie der Bebauungsplan als kommunale Satzung beschlossen wird. Er besitzt verwaltungsinterne Bindungswirkung für die Gemeinde und für die berührten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, die seiner Aufstellung nicht widersprochen haben. Gegenüber Bürgern entfaltet der vorbereitende Bauleitplan keine unmittelbare Rechtswirkung, insbesondere begründet er kein Baurecht.