Park der Generationen

Mit den Vorbereitungen zur 5. Sächsischen Landesgartenschau, die von Mai bis Oktober 2009 in Reichenbach stattfand, verwandelte sich eine 14 Hektar umfassende industrielle Brachfläche in eine grüne Oase, den heutigen Park der Generationen.

Die gelungene Architektur der aus vier Teilbereichen bestehenden Gartenanlage und der sanierten historischen Gebäude vervollkommnen Kunstwerke aus Holz, Stein und Metall.

Die Reichenbacher und ihre Gäste verbringen gern Zeit in der weitläufigen Parkanlage, lassen hier einfach mal die Seele baumeln und nutzen die vielfältigen Spiel-, Sport- und Kulturangebote. Ein Rad- und Skaterweg führt quer durch das Gelände und weiter zur Göltzschtalbrücke oder nach Heinsdorfergrund.  

Der Zutritt zum Park ist kostenfrei. Im Park der Generationen gibt es freies WLAN.

Parkbereiche

Von der Raumbachwiese eröffnen sich faszinierende Blicke auf die sich in die Topografie des Geländes einfügenden Freianlagen, die schicken Gebäude und das Panorama der Reichenbacher Altstadt. Eine ausgedehnte Wiesenfläche und die Terrassen im neuen Bett des Raumbachs laden zum Verweilen ein. Das übergroße Brettspiel, der Mikado- und der Wasserspielplatz oder das begehbare Vogtlandluftbild begeistern nicht nur die jüngsten Parkbesucher.

Von Mai bis Oktober finden im Raumbachtal zahlreiche Veranstaltungen, von Konzerten über Sportwettkämpfe bis hin zu Familienfesten, statt.

Im einstigen Verwaltungsgebäude der Landesgartenschau hat heute die Vogtlandphilharmonie Greiz/Reichenbach ihren Sitz. Im gleichen Gebäude befindet sich das Bildungs- und Begegnungszentrum für jüdisch-christliche Geschichte und Kultur des Vereins Sächsische Israelfreunde e.V.

Die ehemalige Ausstellungshalle dient den Museen Reichenbach und Mylau als zentrales Depot.

In und um das alte Wasserwerk widmet sich der Verein Deutsche Schreberjugend dem Erlernen und Erleben von Natur und Garten. Ebenso nutzt der Verein Aqua et Natura das Gebäude für wechselnde Ausstellungen und Fachvorträge zu verschiedenen heimatgeschichtlichen und naturwissenschaftlichen Themen.

Vom Raumbachtal führt ein Fuß- und Radweg unter der Bundesstraße hindurch ins Angerviertel. 

Entlang des renaturierten Bachbettes erwarten der Pink Pool mit zahlreichen Seerosen in verschiedenen Pinktönen, die liebevoll gestalteten Gärten der Metamorphose und der Rosengarten sowie der Hopserspielplatz die Gäste. Hier befindet sich auch das Lapidarium, ein Steingarten mit den Türgewänden der einstigen Angermühle, die bei ihrem Abriss 2003 ein stattliches Alter von fast 300 Jahren erreicht hatte.

Auch im östlich des Raumbachtals gelegenen Fabrikgarten Schreiterer erinnern noch heute viele gärtnerische Anlagen an die Pracht der Landesgartenschau.

Im Mittelpunkt empfängt der Heidegarten mit seinem einzigartigen Farbenspiel die Besucher. Ringsum gruppieren sich die Gärten der Generationen und der Bassingarten. Der alte Baumbestand im einstigen Fabrikgarten wurde weitestgehend erhalten und ergänzt. Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein.

Der Fabrikgarten beherbergt auch das Bienenhaus des Reichenbacher  Imkervereins. Die Imker vermitteln gern Wissenswertes über das Leben der Bienen und halten Kostproben des süßen Nektars bereit.

Außergewöhnliche Gehölze, wie Kuchen-, Geweih- oder Taschentuchbaum prägen die gärtnerische Anlage am Unteren Bahnhof, dem westlichsten Teil des Parks der Generationen.  

Hier laden vor allem Minigolf- und Skateanlage Parkbesucher jeden Alters ein, aktiv zu werden. Gelegenheit, die eigene Geschicklichkeit zu testen, bieten die 18 Betonbahnen der Minigolfanlage. Das angrenzende Golfcafé im alten Reitstall lockt mit frisch gebackenem Kuchen, hausgemachten Torten, kleinen Snacks und erfrischenden Getränken.  

Die Benutzung der sich auf 1.000 m² erstreckenden Skateanlage mit Plazaelementen, wie ein 5 Meter breites London Gap mit Rail und Curb in eine Bank, garniert mit geraden und abfallenden Ledges in verschiedenen Höhen, Stufensets mit Handrail und einer Bankhip ist für alle Wagemutigen kostenfrei.  

Das ebenfalls zur Landesgartenschau sanierte Gebäude des Unteren Bahnhofs nutzt die Jesusgemeinde Reichenbach.