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Neue Impulse für das „Nordöstliche Vogtland“
17.06.2026
Pressemitteilung der Wirtschaftsfördergesellschaft Ostthüringen mbH über die Vertragsunterzeichnung zur Aktualisierung des Regionalen Entwicklungskonzeptes für das „Nordöstliche Vogtland“ am 16. Juni 2026.

Vnlr: Henry Ruß (Oberbürgermeister Reichenbach), Alexander Schulze (Bürgermeister Greiz), Jürgen Kepke (Geschäftsführer Wirtschaftsfördergesellschaft Ostthüringen), Mike Purfürst (Bürgermeister Netzschkau), Axel Markert (Bürgermeister Elsterberg)
Im nordöstlichen Teil des Vogtlandes kooperieren die Städte Greiz, Reichenbach, Netzschkau und Elsterberg über Ländergrenzen schon seit mehr als 30. Jahren. Die Zusammenarbeit hat dazu geführt, „dass die Region, in der immerhin knapp 50.000 Menschen wohnen, aufgewertet und sowohl in Sachsen als auch in Thüringen stärker beachtet wurde“, so Alexander Schulze, Bürgermeister der Stadt Greiz und aktuell Sprecher des Städteverbundes.
Inzwischen ist der Städteverbund in die Jahre gekommen. Das gilt vor allem in Bezug auf die Arbeitsschwerpunkte. Denn die Grundlage für die inhaltliche Zusammenarbeit, das Regionale Entwicklungskonzept, wurde bereits in den 90er Jahren angefertigt und zuletzt 2008 fortgeschrieben. Seitdem haben sich die Rahmenbedingungen in vielfacher Hinsicht grundlegend verändert, sodass dringend neue Impulse gesetzt werden müssen. Diese Impulse soll die umfassende Aktualisierung des Regionalen Entwicklungskonzeptes für das „Nordöstliche Vogtland“ liefern.
„Die Kooperation der vier Städte wird von den beiden Landesregierungen befürwortet, die sich bereit erklärt haben, den überwiegenden Teil der Kosten für die umfassende Aktualisierung des Regionalen Entwicklungskonzeptes zu tragen“, teilt Henry Ruß, Oberbürgermeister der Stadt Reichenbach, mit. So hat der Freistaat Sachsen mehr als 80.000 € und der Freistaat Thüringen mehr als 60.000 € an Fördermitteln bewilligt.
Anlässlich der Vertragsunterzeichnung am 16. Juni zeigten sich die Stadtoberhäupter Henry Ruß, Alexander Schulze, Mike Purfürst (Stadt Netzschkau) und Axel Markert (Stadt Elsterberg) erfreut darüber, mit der Wirtschaftsfördergesellschaft Ostthüringen aus Gera ein renommiertes Büro gefunden zu haben, das eine zügige und fundierte Aktualisierung des Regionalen Entwicklungskonzeptes erwarten lässt. „Die Bearbeitung der Konzeption wird einen Zeitraum von etwa 16 Monaten in Anspruch nehmen, sodass die Ergebnisse voraussichtlich im Oktober 2027 vorliegen werden“, verweis Jürgen Kepke, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Ostthüringen, auf den ambitionierten Zeitplan. „Wichtig ist“, so Kepke weiter, „neben den Menschen, die im Städteverbund leben, auch regionale Akteure in den Bearbeitungsprozess einzubeziehen.“ Dazu wird am 24. August ein erster Workshop in Greiz stattfinden. Nähere Einzelheiten werden in Kürze auf den Webseiten der vier Städte veröffentlicht.