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SUMMARY:2. Sinfoniekonzert
DESCRIPTION:Grażyna Bacewicz (1909–1969)<br>Ouvertüre<br>Niccolò Pagan
 ini (1782–1840)<br>Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 6<br>Johannes Brahms (1
 833–1897)<br>Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73Die bedeutende polnische Geigeri
 n\, Pianistin und Komponistin Grażyna Bacewicz (1909–1969) entwickelte 
 sich im Laufe ihres Lebens zunehmend von einer neoklassizistisch geprägte
 n Musikerin hin zu einer Avantgardistin\, die sämtliche Strömungen des 2
 0. Jahrhunderts in ihre Werke einfließen ließ. Ihre 1943 komponierte und
  am 1. September 1945 in Krakau uraufgeführte Ouvertüre ist jedoch noch 
 klar geprägt von klassischen Strukturen und Tonalität.<br>Der exzentrisc
 he Violin-Virtuose Niccolò Paganini (1782–1840) hat in ganz Europa sein
 e Zuhörer – und v. a. seine Zuhörerinnen – ohnmächtig gespielt. Es
  gibt zahlreiche Berichte\, wie Personen im Publikum angesichts seines ate
 mraubenden Violinspiels regelmäßig bewusstlos geworden sein sollen. Um 1
 816 entstand sein Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 6\, das von einer neuen Ar
 t des Konzertierens geprägt ist: Der Solist steht allein im Rampenlicht\,
  das Orchester ist nur noch Beiwerk. Paganini konnte sich durch die Etabli
 erung neuer Spieltechniken sicher sein\, dass er damit einen großen Effek
 t beim Publikum erzielte.<br>Im Sommer 1877 reiste Johannes Brahms (1833
 –1897) an den Wörthersee. Nachdem er zuvor 14 Jahre gebraucht hatte\, u
 m seine erste Sinfonie zu schreiben\, komponierte er in wenigen Wochen –
  quasi aus dem Nichts und ohne dass es sich ankündigte – seine Sinfonie
  Nr. 2 D-Dur op. 73\, die im Gegensatz zu ihrem Schwesterwerk\, trotz manc
 her Melancholie\, so viel Lebensfreude und Idylle versprüht.<br> 
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