Pressemitteilungen

hilfe@reichenbach-vogtland.de - Corona-Krise:

23.03.2020

Stadt Reichenbach sucht Helfer für die Einrichtung eines Hilfsdienstes

Die Stadt Reichenbach will für Senioren und Seniorinnen, aber auch für Alleinerziehende sowie für andere hilfsbedürftige Bürgerinnen und Bürger, die in der aktuell schwierigen Situation auf Unterstützung angewiesen sind und anderweitig keine Hilfe bekommen können, einen kostenlosen Hilfsdienst organisieren.
Dafür brauchen wir Helfer!  

Wer kann seine Unterstützung anbieten?  

Über die Info-Hotline der Stadt Reichenbach, die während der Öffnungszeiten des Rathauses eingerichtet und unter der Tel. 03765 524-2121 zu erreichen ist, können sich Personen, die gerne ihre Hilfe anbieten wollen, melden und registrieren lassen.
Darüber hinaus können auch alle Informationen über die E-Mail-Adresse hilfe@reichenbach-vogtland.de direkt an die Stadt gesendet werden. 

Neben der datenschutzgerechten Abfrage der persönlichen Daten soll durch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung auch die Kategorie des möglichen Hilfsangebotes mit aufgenommen werden.
Über diese Anfrage, welche Hilfe man leisten möchte, hinausgehend, sollen zudem auch die wichtigen Fragen, wann man beispielsweise seine Hilfe anbieten kann, ob ein Führerschein oder ein privater PKW vorhanden ist, oder aber auch, ob eine Vorerkrankung besteht, geklärt werden.

Alle diese für einen effizienten Hilfsdienst erforderlichen Informationen werden von der extra dafür eingerichteten Koordinierungsstelle im Rathaus berücksichtigt.  

Wer benötigt Hilfe?  

Sind Sie alleinstehend und/oder gehören Sie zu der Personengruppe, die nach den bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schwerer Krankheitsverlauf im Falle einer Corona-Infektion haben und benötigen Hilfe im täglichen Leben, wie etwa die Besorgung von Einkäufen oder Medikamenten, dann melden Sie sich.
Unter der Hotline 03765 524-2121 wird auch registriert, wer Hilfe benötigt.
Die Koordinierungsstelle im Rathaus bringt dann Helfer und Hilfsbedürftige „zusammen“.  

Sehr erfreulich in diesem Zusammenhang ist, dass sich in der Stadt bereits mehrere Bürgerinnen und Bürger gemeldet haben, die bei den Hilfsdiensten ehrenamtlich helfen möchten, so Oberbürgermeister Raphael Kürzinger. „Ein tolles Zeichen der Solidarität in diesen herausfordernden Tagen“, freut sich das Stadtoberhaupt.