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Höhenfeuer am 30. April in Reichenbach, den Ortsteilen und in Heinsdorfergrund

25.04.2019

Bis zum 24. April wurden für die Höhenfeuer am Abend des 30. April in Reichenbach und Umgebung 179 Feuerstellen angezeigt. Wo es größere Höhenfeuer gibt, erfahren die Leser im Beitrag.

Größere Feuer wird es in Brunn (Windmühlenweg), Friesen (hinter dem Gemeindezentrum), Schneidenbach (Am Berg), Mylau (Damaschkeweg) und in Cunsdorf (ehemals Feuerwehr Friesener Weg) geben.  
In Rotschau gibt es in diesem Jahr kein öffentliches Höhenfeuer, da sich das Gelände in Privatbesitz befindet.
Angemeldet sind dafür eine Vielzahl von kleineren, privaten Feuern.  
Meist etwas kleiner sind dann auch Feuerstellen in verschiedenen Kleingartenanlagen und in privaten Grundstücken angemeldet.  
In Heinsdorfergrund werden die beiden Feuer in Unterheinsdorf (Reichenbacher Straße) und Oberheinsdorf (Reichenbacher Straße) die größten sein.  

Was ist beim Abbrennen zu beachten?  

Beim Abbrennen, aber auch schon in der Phase der Errichtung, sind die üblichen Regeln des Brandschutzes zu berücksichtigen. Das sind: der ausreichende Abstand zu brennbaren Gegenständen und Einrichtungen, Windstärke und Windrichtung; geeignete Löschgeräte müssen bereitgestellt werden; die ordnungsgemäße Nachkontrolle (Beräumung der Feuerstelle).  

Was darf als Brennstoff verwendet werden?  

Als Brennstoff darf nur naturbelassenes Holz (z.B. Äste, Baum-, Strauch und Heckenschnitt) verwendet werden. Das Verbrennen von Abfällen jeglicher Art ist gemäß § 4 Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz verboten. Keinesfalls dürfen alte Fenster, Spanplatten, behandelte Platten, imprägniertes und lackiertes Holz (z.B. Gartenzäune, mit anhaftenden Farbresten oder Holzschutzmitteln, Dachbalken, Schalungsmaterial) oder gar Altreifen, Baustellenabfälle, Kunststoffe oder Folien verbrannt werden. Ebenfalls dürfen keine Treibstoffe oder gar Altöl, Chemikalien, Teer- und Gummimaterialien zugegossen werden.
Durch das Verbrennen dieser gefährlichen Abfälle werden erhebliche Schadstoffe freigesetzt.
Zum Schutz der Tiere, wie Kleinsäuger und Vögel, darf das Brennmaterial frühestens 72 Stunden vor dem Verbrennen aufgeschlichtet werden.  

Bei erhöhter Waldbrandgefahr können Feuer in Waldnähe untersagt werden.  

Die Abfallbehörde des Landratsamtes des Vogtlandkreises, die Abteilung Ordnungswesen der Stadt sowie die Feuerwehren werden ausgewählte Standorte von Höhenfeuern kontrollieren.