Pressemitteilungen

Weihnachtskaffeetrinken mit Ordnungshütern und Helfern am 13. Dezember

14.12.2018

Dieses Zusammentreffen wird immer gern zu einem Austausch zwischen Stadtspitze, Ordnungshütern und den Einsatzkräften genutzt.

Oberbürgermeister Raphael Kürzinger hat am 13. Dezember Ordnungshüter und Helfer zum Weihnachtskaffeetrinken in den Ratssaal der Burg Mylau eingeladen. 
Auf der Burg Mylau zusammengekommen waren Vertreter des Reichenbacher Polizeistandorts, die Bürgerpolizisten, Mitglieder der Sächsischen Sicherheitswacht, der Gemeindliche Vollzugsdienst sowie Vertreter des Technischen Hilfswerkes, der stellvertretende Kreisbrandmeister, der Stadtwehrleiter und Vertreter der Feuerwehr,  Mitglieder der Schiedsstelle sowie Vertreter des Rettungswachbereiches Göltzschtal des DRK und des Rettungszweckverbands.  

Die Gäste berichteten von ihrer Arbeit im Laufe des letzten Jahres, erläuterten ihre Vorhaben und betonten, dass die Zusammenarbeit der Helfer sehr gut ist.

Einige Zahlen:

Freiwillige Feuerwehr Reichenbach

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr leisteten in diesem Jahr 200 Einsätze (2017 waren es 180 Einsätze) aller Kategorien, darunter Großbrände, Mittelbrände, Kleinbrände, kleine und große Hilfeleistungen sowie Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen. Die verschiedenen Wetterlagen mit Trockenheit und auch Starkniederschlägen bereiteten großen Aufwand. Den größten Einsatz an Personal und Material erforderte die Bekämpfung des Großbrandes bei der Firma Glitzner am 10. September und an den Folgetagen.
Die Freiwillige Feuerwehr Reichenbach hat einen stabilen Personalbestand.
Die Kameradinnen und Kameraden haben eine entsprechende Qualifikation und können somit die gestellten Einsatzaufgaben absolvieren.
Damit die Einsatzbereitschaft immer gesichert ist, muss die Technik planmäßig gewartet, instand gehalten und ggf. ersetzt oder ergänzt werden. So wurde 2018 die Atemschutzausstattung vervollständigt, Schutzkleidung und technische Ausstattung erneuert bzw. ersetzt.
Die Ersatzbeschaffung einer Drehleiter wurde in diesem Jahr mit der Auftragsauslösung fixiert.

Landratsamt Vogtlandkreis, Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz

Das Sachgebiet Brand- und Katastrophenschutz (SG BKR) des Landratsamtes Vogtlandkreis ist Partner der Städte und Gemeinden.
Neben der Vergabe von Fördermitteln wirkt das SG BKR auch bei der Sicherstellung der Ausbildung auf Landkreisebene sowie bei der Vorbereitung der Ausbildung.
In diesem Jahr wurde die Organisationsform eines Diensthabenden Kreisbrandmeisters eingeführt. Das hat sich bewährt.
Höhepunkte 2018 war die Heißausbildung für Feuerwehrangehörige im Brandcontainer in Mühlleiten und die Gefahrgutausbildung verbunden mit einer Übung in Klingenthal. Beide Aktionen wurden grenzüberschreitend im Rahmen der Euregio-Egrensis organisiert.  

Rettungswache Reichenbach

Die Rettungswache Reichenbach ist verlässlicher Partner aller Hilfeorganisationen und Behörden und leistet seine Aufgaben im Rahmen und Auftrag des Rettungszweckverbandes Südwestsachsen.
Der Leiter des Rettungsdienstes Göltzschtal, Andy Feig, betonte, dass im kommenden Jahr der Neubau der Rettungswache Reichenbach an einem neuen Standort beginnen soll.  

Technisches Hilfswerk, Ortsverband (OV) Reichenbach

Der OV Reichenbach des Technischen Hilfswerkes erfüllt die Aufgaben im Rahmen des Auftrages als Hilfsorganisation des Bundes, insbesondere des Katastrophenschutzes.
Ortsbeauftragter Mario Duda lobte die gute Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Reichenbach und einer Vielzahl von Feuerwehren des Vogtlandkreises im Rahmen des Katastrophenschutzes, aber auch bei gemeinsamen Übungen und Ausbildungen.  

Polizei

Polizeivollzug, Polizeibehörde und Sächsischen Sicherheitswacht wirken an den Einsatzstellen gut zusammen.
Polizeihauptkommissar Bernd Fengler hob besonders das Engagement aller Anwesenden hervor. Er stellte eine Verbesserung der Personalausstattung in Aussicht.  

Gemeindlicher Vollzug

Die im Jahr 2017 aufgebaute flexible Einsatzgruppe des gemeindlichen Vollzugsdienstes hat sich etabliert und wird unbefristet fortgeführt. Eine Aufstockung von sechs auf zehn Personen ist geplant.
Das Aufgabenspektrum der flexiblen Einsatzgruppe hat sich erweitert. Es werden Streifengänge zu speziellen Problemen, z.B. Lärm- und Geruchsbelästigungen, Personenermittlungen, Verkehrsproblemen, Vandalismus etc. in den Abend- und Nachtstunden und an den Wochenenden absolviert.
Die Gemeindlichen Vollzugsbediensteten haben in diesem Jahr 3.550 Mal in den ruhenden Verkehr eingegriffen. Beim Blitzen (fließender Verkehr) wurden 4.900 Fälle bearbeitet.
Unter den Aufgaben, die von den Mitarbeitern des Gemeindlichen Vollzuges erledigt werden, waren u.a. die Bearbeitung von 456 Anzeigen, Bürgereingaben, Bürgergespräche, Anschreiben, Leistungsbescheide, Sachverhalte mit Sofortklärung,  Beauflagungen und Forderungen zur Ordnung und Sauberkeit oder auch 42 Ersatzvornahmen bei Nichterfüllung der Anliegerpflicht.
Mit der Gemeinde Heinsdorfergrund wurde eine Vereinbarung zum Einsatz der flexiblen Einsatzgruppe im Gemeindegebiet abgeschlossen.  

Schiedsstelle

Im November 2016 wurden die Friedensrichter Steffi Seumel, ihr Stellvertreter Rainer Peterhänsel und der Schriftführer Detlef Ladewig vom Reichenbacher Stadtrat auf die Dauer von fünf Jahren gewählt.
Der Zuständigkeitsbereich umfasst außer Reichenbach mit seinen Ortsteilen die Stadt Netzschkau sowie die Gemeinden Limbach, Heinsdorfergrund und Neumark, jeweils mit ihren Ortsteilen.
Im Berichtszeitraum wurden sechs Fälle (2017: 21 Fälle) bearbeitet.
Die Bearbeitung der Fälle umfasste insgesamt 25 Sitzungstage. Diese dauern jeweils zwei bis drei Stunden. Durchgeführt wurden drei Ortsbegehungen mit Nachkontrollen und ca. 35 bis 40 Beratungsgespräche. Abgeschlossen Verfahren haben eine Gültigkeit von 30 Jahren.