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Dr. Ernest Kuczyński arbeitet mit Schülern des Goethe-Gymnasiums und der Weinholdschule zu Jürgen Fuchs

26.02.2018

Am Donnerstag, 1. März, und am Freitag, 2. März 2018, wird Dr. Ernest Kuczyński im Goethe-Gymnasium mit Schülern des Leistungskurses Geschichte der Klassen 11 und 12 und in der Weinholdschule Oberschule mit Schülern der Klassen 9 und 10 zu Leben und Werk von Jürgen Fuchs arbeiten.

Die Idee dazu entstand, als Dr. Ernest Kuczyński, Germanist und Deutschlandforscher mit einem Lehrstuhl für Europastudien an der Universität Lodz, im Dezember letzten Jahres in Reichenbach aus seinem Buch „Sagen was ist!“ las.  

Dr. Ernest Kuczyński hat sich der Werke und des Lebens von Jürgen Fuchs, dem aus Reichenbach im Vogtland stammende Schriftsteller, Bürgerrechtler und zwangsausgesiedelten Oppositionellen der DDR, angenommen.

Eines der Ziele seiner Arbeit ist es, insbesondere auch jüngere Menschen für das Werk und die Lebensgeschichte von Jürgen Fuchs zu sensibilisieren und ihnen beides näherzubringen.
Hierzu hat Dr. Ernest Kuczyński erfolgreich ein Konzept, „Jürgen Fuchs als Schriftsteller im Widerstand", zur Arbeit mit Schülern entwickelt und bereits in Gotha erfolgreich umgesetzt.
Die beiden Veranstaltungen in Reichenbach sollen auf dieser Erfahrung aufbauen.
Für das Konzept wurden Filmausschnitte, DDR-spezifische Begriffe, biographische Daten, einige Auszüge aus den prosaischen und lyrischen Texten ausgewählt, die während einer Doppelstunde von den Schülern in Gruppen diskutiert werden.
Im Vorfeld der Veranstaltungen werden die Schüler von ihren Lehrern für das Thema vorbereitet.

Durch eine solche Veranstaltung können die mit Jürgen Fuchs verbundenen, wichtigen Aspekte der DDR- und Regional-Geschichte, einer jüngeren Generation besser zugänglich gemacht werden. Als lebhaftes Beispiel der Oppositionsbewegung kann Jürgen Fuchs beim Verständnis der Oppositionsbewegung und der Aufarbeitung der SED-Diktatur eine Rolle spielen.  

Die Veranstaltungen werden durch den „Sächsischen Landesbeauftragen zur Aufarbeitung der SED-Diktatur“ und das Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ gefördert.