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Krematorium Reichenbach geht nach grundhafter Sanierung wieder in Betrieb

25.01.2018

Das Krematorium Reichenbach ist nach dieser Komplettsanierung mit neuester Technik ausgerüstet

Nach nur viermonatiger Sanierungszeit ging das Krematorium der Stadt Reichenbach im Vogtland am 11. Januar  wieder in Betrieb.  

Die in die Jahre gekommene und verschlissene Ofentechnik wurde nach ziemlich genau 20 Jahren komplett erneuert.  

Das Krematorium verfügt jetzt über einen größeren Ofen, der der thermischen Dauerbelastung besser standhält. Damit ist es möglich, auch extrem schwergewichtige Verstorbene zu kremieren.
Bei der Sanierung der Abgasreinigungsstrecke wurde die veraltete und nicht mehr zeitgemäße Filtertechnik mit Katalysatoren durch einen modernen Filter, bei dem das Abgas mittels Flugstromverfahren gereinigt wird, ersetzt.
Gleichzeitig wurde der alte Wärmetauscher durch einen leistungsstarken und dem größeren Ofen angepassten Wärmetauscher abgelöst.  

Das Projekt begleitete das Ingenieurbüro Hummrich & Feigel GbR, Ilmenau. Generalauftragnehmer wurde die Firma IFZW Industrieofen- und Feuerfestbau GmbH & Co. KG, Zwickau.  

Die veranschlagten und im Stadtrat am 3. Juli 2017 beschlossenen Sanierungskosten in Höhe von ca. 900.000 Euro erhöhten sich um ca. 50.000  Euro infolge der Aufwendungen für das nachträglich erforderliche Vergabeverfahren und verschiedene Kleinleistungen, die nicht Gegenstand des Bauhauptauftrages waren, sich aber während des Baus ergaben.  

Das Krematorium Reichenbach ist nach dieser Komplettsanierung mit neuester Technik ausgerüstet und für die kommenden 15 bis 20 Jahre gut aufgestellt. Das war auch im Hinblick auf die Erfüllung zunehmender Anforderungen zur Einhaltung von Schadstoffgrenzwerten, welche durch Immissionsschutzgesetze vorgegeben werden, notwendig.