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Ausbau der Verkehrsanlagen in der Talstraße abgeschlossen:

20.12.2017

Am 20. Dezember 2017 erfolgte die Verkehrsfreigabe der Talstraße im Reichenbacher Ortsteil Rotschau nach Abschluss des Ausbaus der Verkehrsanlagen.

Mit der Maßnahme wurde die Lücke zwischen dem bereits 2013 instandgesetzten Teil der Talstraße Richtung Kreuzholzstraße und dem Anschluss Lindenplatz geschlossen.
Wegen der angrenzenden Bebauung ist die Linienführung in Lage und Höhe beibehalten.
Die Fahrbahnbreite wurde aufgrund des Busverkehrs auf 6,50 Meter festgelegt.
Es wurden beidseitig Gehwege zwischen 2 und 2,50 Meter Breite angeordnet.
Insgesamt sind 190 Meter der Talstraße erneuert sowie weitere 100 Meter in der Buswendeschleife und der Straße Am Anger instandgesetzt.
Außerdem erfolgte die Erneuerung der Straßenbeleuchtung in der Talstraße. Wesentlicher Bestandteil der Maßnahme war die Erneuerung des Lohegrabendurchlasses sowie der Ersatzneubau der Stützwand am Feuerlöschteich. 
Die Stadtwerke Reichenbach/Vogtland GmbH führte die erforderlichen Stromkabelverlegungen durch. Parallel dazu baute der Abwasserzweckverband „Reichenbacher Land“ partiell die Abwasseranlagen.  

Laut Bauvertrag sollte die Baumaßnahme am 26. Juni starten. Geplant waren 18 Wochen Bauzeit. Die Arbeiten begannen am 14. August und konnten in 17 ½ Wochen im Wesentlichen abgeschlossen werden. Der spätere Baubeginn wurde durch lange Lieferfristen für die Betonfertigteile (Winkelstützen und Schächte) im Bereich des Lohegrabendurchlasses verursacht.  

Bauausführende Unternehmen waren die Firma Hoch- und Tiefbau Reichenbach GmbH (Straßen- und Ingenieurbau)  sowie die RAD GmbH (Straßenbeleuchtung).
Die Verkehrsanlagen wurden durch das Ingenieurbüro Fugmann & Fugmann geplant.
Den Lohegrabendurchlass sowie die Winkelstützwand am Feuerlöschteich plante Stadtplaner Thomas Lantzsch.  

Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen 560.000 Euro und bewegen sich damit im prognostizierten Rahmen.
Neben den reinen Baukosten in Höhe von ca. 456.000 Euro kommen Kosten für Planungsleistungen, Baugrundgutachten und Vermessung  dazu.
Für die Maßnahme erhält die Stadt Reichenbach Fördermittel nach der Richtlinie LEADER, d.h. Förderung des ländlichen Raums. Die Förderquote beträgt 75 Prozent.

Bei der vorbereitenden bodenchemischen Beprobung wurde eine erhöhte Quecksilberbelastung in einer tief liegenden Bodenschicht festgestellt. Bei der Nachbeprobung der konkret betroffenen Ausbaubereiche während der Bauausführung wurden hier normale Werte ermittelt, sodass sich das nicht auf die Baukosten ausgewirkt hat.  

Im Frühjahr 2018 erfolgen noch Restleistungen, wie die Begrünung der Straßennebenanlagen, Arbeiten am Feuerlöschteich oder Markierungsarbeiten.
Die Baustelle wird erst nach kompletter Fertigstellung beräumt.