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Sonderausstellung „Gartenzwerge – Kitsch oder Kult?“ im Neuberin-Museum zu sehen

21.07.2020

Die neue Sonderausstellung für die ganze Familie zeigt sie eine Vielzahl an Exponaten und gibt Einblick in die spannende (Kultur-)Geschichte der kleinen Gnome sowie in deren Herstellung.

Die neue Sonderausstellung für die ganze Familie unter dem Motto “ Gartenzwerge - Kitsch oder Kult?”  zeigt sie eine Vielzahl an Exponaten und gibt mit zahlreichen Zwergen und Hintergrundinformationen Einblick in die spannende (Kultur-)Geschichte der kleinen Gnome sowie in deren Herstellung.  

Der klassische Gartenzwerg ist ein Produkt der vorangeschrittenen Industrialisierung des 19. Jahrhundert und erfuhr weite Verbreitung durch die Familiengartenbewegung des Arztes Daniel Schreber (1808-1861).
Schon vor dem Zweiten Weltkrieg wurden die gezipfelten Wichtel weltweit exportiert.
Aus dem Dekorationsobjekt Gartenzwerg war ein bis heute anhaltendes Kulturphänomen geworden, welches ab 1990 durch die Schaffung neuer, provokativer Modelle (wie ‘Nachbars Rache’ mit Messer im Rücken oder als Politiker) eine Anpassung an den modernen Zeitgeschmack erfuhr. Heute zählen Gartenzwerge zu den Top 10 der bekanntesten Wahrzeichen Deutschlands.  

Die in Zusammenarbeit mit der Firma Philipp Griebel aus Gräfenroda/Thüringen (der einzige heute noch in Deutschland keramische Gartenzwerge herstellende Betrieb) entstandene Ausstellung eignet sich für Erwachsene genauso wie für Kinder.  

Die Ausstellung ist bis zum 30. August im Neuberin-Museum zu sehen.

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