Pressemitteilungen

Der Winterdienst in Reichenbach

13.11.2017

Der Winterdienstplan gilt vom 15. November 2017 bis zum 15. April 2018. „Bis zum 15. November sind alle Fahrzeuge umgerüstet, so blicken die Mitarbeiter der RAD voraus. Auch wenn Schnee und Straßenglätte eher kommen sollten, können wir mit den bereits auf den Winter umgestellten Fahrzeugen dagegen angehen.“

Die Stadt hat den gesamten Straßenwinterdienst an die Regionale Aufbau- und Dienstleistungsgesellschaft mbH (RAD) übertragen.
Der Straßenwinterdienst in Mylau/Obermylau wird zusätzlich zur RAD durch den städtischen Bauhof Mylau unterstützt.
Der Hauptteil der städtischen Winterdienstleistungen im Gehwegbereich des Stadtgebietes Reichenbach (außer Mylau/Obermylau und Schneidenbach) einschließlich der Ortsteile wird ebenfalls durch die RAD realisiert. Die RAD koordiniert selbständig sämtliche Einsätze.
Die Mitarbeiter des Bereiches Öffentliche Einrichtungen der Stadtverwaltung beräumen ebenfalls die Gehwege in Reichenbach, in Mylau und in Obermylau. Die Gehwegbereiche in Schneidenbach werden durch die Firma Müller GmbH aus Netzschkau beräumt.  

Die Bundesstraßen B 94, B 173, die Staatsstraße „Heinsdorfer Straße“, die S299 und die S295 sowie die Kreisstraßen K7810, K7884, „Cunsdorfer Straße“, „Kneippstraße“, „Brunner Straße“, „Dr.-Eckener-Straße“, „Alte Lengenfelder Straße“ und Mylauer Straße“ werden durch die Straßenmeisterei Reichenbach/ Heinsdorfergrund im Auftrag des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV) bzw. des Landratsamt Vogtlandkreis, SG Straßenunterhalt betreut.
Eine Ausnahme bildet die Kreisstraße „Plauensche Straße“, diese wird ebenfalls von der Straßenmeisterei Reichenbach/Heinsdorfergrund betreut.
Zusätzlich erfolgt im Abschnitt von der Reichsstraße bis zur Krankenhauszufahrt eine Betreuung durch die Stadt, beziehungsweise ihrem Auftragnehmer.  

Das Streuen oder Beräumen der Straßen wird so rechtzeitig begonnen, dass dies Montag bis Samstag bis 07:00 Uhr und Sonntag und Feiertags bis 09:00 Uhr weitestgehend abgeschlossen ist. Vorrang haben grundsätzlich die Buslinien und andere verkehrswichtige Straßen sowie die „Bergstraßen“.
Im Extremfall werden im Tagesverlauf die Maßnahmen unabhängig vom Wochentag, notfalls bis 20:00 Uhr, wiederholt.
Manuelle Abstumpfungen beziehungsweise Beräumungen werden auf allen öffentlichen Gehwegen, Treppen, Bushaltestellen und Anlagen bei denen die Stadt in der Anliegerpflicht steht, durchgeführt.

Das Streuen oder Beräumen der Abschnitte wird so rechtzeitig begonnen, dass dies Montag bis Samstag bis 07:00 Uhr und Sonntag und Feiertags bis 09:00 Uhr weitestgehend abgeschlossen ist.
Im Extremfall werden die Maßnahmen im Tagesverlauf, notfalls bis 20:00 Uhr, wiederholt. Dies betrifft vorrangig die Ein- und Ausstiegsstellen der Buslinien, die Fußgängerschutzwege und den Bereich der Fußgängerampeln sowie die öffentlichen Treppen und Gehwege an steilen Straßen.

Auch für Hauseigentümer beginnt mit dem Wintereinbruch wieder das morgendliche Räumen bei oft ungemütlichem Wetter.
Damit neben den Autofahrern auch die Fußgänger sicher durch den Winter kommen, sind neben der Stadt auch die Hauseigentümer gefragt, die Gehwege vor ihren Grundstücken von Schnee und Eis zu befreien.   Vorrangig aufgrund ihres Zustandes im Oberflächenbelag, aber auch durch extremes Gefälle oder fehlende Wendemöglichkeiten, können seit Jahren eine Reihe von Örtlichkeiten im Stadtgebiet nicht maschinell geräumt werden. Würde man es trotzdem tun, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Winterdiensttechnik zerstört wird. Eine Beauftragung zur manuellen Beräumung ist extrem kostenintensiv und damit unverhältnismäßig.
Dort, wo die Stadt nicht tätig wird, sind die beiderseits der Straße anliegenden Grundstückseigentümer verpflichtet, die Straßen zu beräumen.
Entsprechend gilt hier die jeweilige Straßenreinigungssatzung von Reichenbach und Mylau bis zum 31. Dezember 2017. Ab 01. Januar 2018 gilt die einheitliche Straßenreinigungssatzung der Stadt Reichenbach im Vogtland.  

Folgende Straßen und Wege werden nicht im Auftrag der Stadt von Schnee und Eis beräumt:

Ackerstraße unterer Teil, Angergasse, Dammsteinsenke, bis auf den Fußweg parallel Datheschule/Prof.-Schmidt-Straße und den Talweg, Dittesstraße, Abschnitt bis Nr. 35, Friedhofsweg-Fußweg zwischen Lärmschutzwall und Straße, Gabelsbergerstraße von Ackerstraße bis Kantor-Hößler-Straße - außer am Tag der Müllentsorgung, d. h. 14-tägig, ungerade Woche, Mittwoch, Gartengäßchen, Höckergäßchen, Hohe Straße, Karlstraße, Katharinenstraße, Kurze Straße, Liebaustraße unterer Teil, Neustädtel, von Einmündung Blumengasse bis Anger, Paul-Kölbel-Weg, Randsiedlung –Stichwege, Reinhard-Rödel-Weg, Schulberg, Stadtpark unterer Eingang (von Agnes-Löscher-Straße aus), Stadtsteg, Staffelberg, Treppenanlage Schulberg, Ostergäßchen, Webergasse, Wielandstraße, Wirtschaftsweg von Oststraße zu Firma Klotz, Wirtschaftsweg Ackerstraße/Käthe-Kollwitz-Straße, Zur Karlshöhe, Durchgang Ziegelweg zu Garagenkomplex Schönbacher Marktsteig, Weg neben Garagenkomplex Schönbacher Marktsteig, Wiesenweg - OT Friesen, Steinweg - OT Rotschau, Lindenstraße - OT Rotschau, sowie der Rad- und Gehweg von der Rotschauer Straße bis zur Burgstraße.
Stadtpark und Park der Generationen werden durch Mitarbeiter des Bereiches Öffentliche Einrichtungen der Stadt mittels kleiner Schneefräse beräumt, um die neu hergestellten Wege zu schonen. Hier gibt es Einschränkungen beim Winterdienst.  

RAD gut auf den Winter vorbereitet

Nachgefragt bei der RAD, wie der Dienstleister für den Winter gerüstet ist, antwortet der verantwortliche Mitarbeiter, André Frisch: „Wir haben uns mit ca. 900 Tonnen Streusalz und ausreichend Splitt sowie Graupen bevorratet, welche wir zur Absicherung des Winterdienstes für die Stadt Reichenbach benötigen.“ Insgesamt kommen neun große Fahrzeuge für den Straßenwinterdienst und zwölf kleinere Fahrzeuge für die Fußwegräumung sowie 35 Mitarbeiter der RAD zum Einsatz.
Die Winterdienstflotte wurde  für diesen Winter um weitere zwei Fahrzeuge vom Typ Multicar erweitert. „Bis zum 15. November sind alle Fahrzeuge umgerüstet, so blicken die Mitarbeiter voraus. Auch wenn Schnee und Straßenglätte eher kommen sollten, können wir mit den bereits auf den Winter umgestellten Fahrzeugen dagegen angehen.“