Das Schloss Netzschkau
Ein Meisterwerk der Spätgotik. Der Rechteckbau mit zwei Türmen entstand um 1490 als eines der ersten Wohnschlösser des Adels im sächsischen Raum. Er ist repräsentativ gestaltet und weist die typischen Stilformen der sächsischen Spätgotik auf: Staffelgiebel, Vorhangbogenfenster, besonders reich profilierte Türrahmungen. Dazu kamen um 1627 Stuckdecken, die zu den ältesten Formen deutschen Stucks im sächsisch-thüringischen Raum gehören. Zu besichtigen sind: Ausstellung zur Schlossgeschichte, wertvolle Innenräume mit Kachelofen und Wappenschrank sowie der Konzertsaal.
Das Schloss ist von April bis Oktober jeweils sonnabends, sonntags und an Feiertagen von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.
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